CHRONIK

Aus der Chronik  des TTC Blau-Weiss (von 1931 bis 2006)

Im Jahre 1931 kamen sechs junge Männer zu dem Entschluss, in Hessisch Oldendorf einen Tischtennis-Verein zu gründen. Dieses Vorhaben wurde bald in die Tat umgesetzt. Die noch vorliegende Satzung vom 1. Dezember 1931 sowie die Aufzeichnungen der ersten Schriftführer geben uns genauere Hinweise auf die „Sportler der ersten Stunde“ sowie die Bedingungen, unter denen sich vor rund 75 Jahren diese in Deutschland junge Sportart entwickelte.

Zu den Gründern und ersten Mitgliedern gehörten:

Rudolf Henze (1. Vorsitzender)
Fritz Danne (Schriftführer)
Helmut Otto (Kassenwart)
Heinrich Krüger (Schriftführer 1932/33)
Helmut Burmeister (Schriftführer ab 1933)
Fritz Wilkening (Spielobmann)
Fritz Burmeister
Heinz Schwedt
Friedrich Wilhelm Heitz
Fritz Pape
Hans Blaufuß
Hermann Söffker

Die erste Satzung umfasste 37 Artikel und sagte unter anderem folgendes aus:
„Solange nur eine Tischtennisplatte vorhanden ist, darf der Verein nur aus höchstens 12 bis 15 Mitgliedern bestehen“.

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem Kassierer und dem Schriftführer. Der Mitgliedsbeitrag beträgt monatlich 0,20 RM, Eintrittsgebühr 0,30 RM. Der Beitrag ist an jedem ersten im Monat im Voraus zu entrichten, selbst, wenn in einem Monat nicht gespielt wird. Gespielt wird an jedem Sonnabend (im Clubzimmer des Hotels Heitz) von 20 bis 23 Uhr. „ Die Spielzeit wird genau eingehalten. Um 23 Uhr werden die Sachen weggepackt. Sind am Sonntag die Räume frei, so kann auch dann gespielt werden. Gespielt wurde in Turnschuhen oder Hausschuhen.

Das Vereinsvermögen bestand damals aus einer Tischtennisplatte, einigen Bällen, einem Netz und dem Schläger eines Mitglieds. „Für Beschädigung oder Entzweischlagung eines Vereinsballes wird ein Vereinsmitglied nicht zur Verantwortung und Ersetzung herangezogen.“

An jedem Spielsonnabend musste das Mitglied 0,10 RM für den Saal aufbringen.

„An jedem ersten Sonnabend eines Monats findet eine Mitgliederversammlung statt, am ersten Sonnabend im Dezember findet die Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Es ist Ehrenpflicht eines Mitgliedes, zu solchen Versammlungen und den Spielabenden zu kommen.“

„Ist ein Mitglied verhindert, am Sonnabend zu erscheinen, so hat er einem anderen Mitglied davon Mitteilung zu machen. Bei Nichtentschuldigung fällt dem Betreffenden eine Strafe von  0,10 RM zur Last.“

Der Schriftwart führte „über jeden Spielabend, über jedes Turnier und über verschiedene Angelegenheiten Protokoll.“

Trotz Aufforderung aus Hannover konnte der Oldendorfer Club noch nicht gleich im Januar 1932 dem jungen Deutschen Tisch-Tennis-Bund beitreten, da es dem Verein -wie aus einem Schreiben des 1. Vorsitzenden Rudolf Henze hervorgeht- wegen seiner beträchtlichen  Ausgaben für Spielgeräte und Saalmiete vorerst nicht möglich war, den Verbandsbeitrag aufzubringen.

Im Frühjahr 1932 wurde das Hotel Stadt Cassel -damaliger Inhaber Carl Bothmann- Vereins- und Übungslokal. Der Clubraum unten links konnte gerade eine Platte aufnehmen, wodurch das Spielen -besonders im Doppel- sehr behindert wurde. Es war daher ein großer Fortschritt, als das Training nach oben in den Saal des Hotels verlegt werden konnte, zumal jetzt zwei Sperrholzplatten, angefertigt vom Tischlermeister Gebhardt, Marktplatz, zur Verfügung standen. Gespielt werden konnte nun auch an allen Wochentagen ab 20 Uhr – außer Mittwoch.

Schon im Frühjahr 1932 erfolgte auch das erste Wettspiel in Hameln gegen den dortigen Tischtennis-Club Blau-Gold im Saal des Gasthauses „Unter den Linden“, wobei alle Spiele – sechs Einzel und drei Doppel- verloren gingen. Nach diesem verlorenen Spiel beschlossen die Aktiven, das Training zu intensivieren. In den Jahren 1932/33 wurden weitere Freundschaftspiele mit  anderen bestehenden Vereinen in Springe, Weetzen, Eldagsen und Hameln vereinbart und mit wechselnden Erfolgen ausgetragen.

Um einen sportlichen und einheitlichen Eindruck bei den Gegnern zu hinterlassen, wurde von den „Blau-Weißen“ beschlossen, eine einheitliche Sportkleidung zu tragen. Diese bestand aus einem weißen Polohemd mit blauer Krawatte.

Bereits kurz nach seiner Gründung wurde der Verein um eine Damen Abteilung erweitert. Ihr gehörten damals u.a. an:

Lina Pape (Frau Henze)
Wilma Pape (Frau Garbe)
Lieselotte Kammann (Frau Pohl)
Ruth Heinrichs

Nachdem die Damen-Abteilung spieltechnisch herangereift war, konnten bereits in den Jahren 1933 bis 1938 auch gemischte Turniere durchgeführt und beschickt werden. Zwischenzeitlich standen auch drei eigene Tische mit dem notwendigen Zubehör zur Verfügung. Ab 1932 wurden bereits Vereinsmeister im Einzel, Doppel und Mixed ermittelt, deren Namenslisten aber nicht mehr vorliegen.

Neben den reinen Übungsabenden mit Training und Wettspiel entwickelte sich auch die gesellschaftliche Seite mit ihren Veranstaltungen. So feierte man jeweils Silvester als internes Vereinsvergnügen im Saal des Hotel Stand Cassel ab 1933 regelmäßig im Winterhalbjahr einen sogenannten „Bunten Abend“ mit Tanz. Diese „Bunten Abende“ des Tischtennis-Clubs waren -ohne Übertreibung- damals gesellschaftliche Höhepunkte in unserer Stadt, deren man sich heute noch gerne erinnert.

Das letzte große Vereinsvergnügen dieser Art fand im Herbst 1938 im Hotel Stadt Cassel statt. Zu dieser Zeit waren schon einige Mitglieder Soldaten. Dadurch verlagerte sich das Training immer mehr auf die jungen Damen. Der Ausbruch des Krieges 1939 brachte es mit sich, dass das Training von den Herren überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden konnte. So kam das Vereinsleben allmählich völlig zum Erliegen.

Nach Beendigung des Krieges brachte bereits das Jahr 1946 den Neubeginn des Vereinslebens. Von den Aktiven, die den 2. Weltkrieg überlebt hatten, waren es insbesondere drei, und zwar
Willi Beyer, Fritz Danne und Heinz Schwedt,
die in Hessisch Oldendorf das Tischtennisspielen fortsetzen wollten. Sie konnten es, weil man sich zufällig an eine alte Platte erinnerte, die im Gartenhaus von Rudolf Henze zusammen mit alten Gartengeräten den Krieg überstanden hatte. Diese wurde von den drei Genannten mühevoll vom Gartenhaus an der Eisenbahn über den Wall zum Schützenhaus getragen, so dass dort Anfang März 1946 der Spielbetrieb im kleinen Saal wieder aufgenommen werden konnte. Schwierig war nun noch die Beschaffung eines intakten Netzes und von Bällen, die schließlich von einer Herstellerfirma im Tauschverfahren beschafft werden konnten.

Nach der Überwindung dieser Anfangsschwierigkeiten konnte der Übungsbetrieb wieder anlaufen. Zunächst musste aber bei der damaligen britischen Militärregierung in Rinteln die Genehmigung zur Gründung eines unpolitischen Sportvereins unter Beifügung der neugefassten Satzung vom 10. Oktober 1946 eingeholt werden. Sie wurde dem TTC Blau-Weiß auch als einem der ersten Vereine im Kreise Grafschaft Schaumburg erteilt.

Der Vorstand setzte sich damals wie folgt zusammen:

Willi Beyer          1. Vorsitzender
Gustav Kalver     Schriftführer
Fritz Danne         Kassenwart

Der Monatsbeitrag wurde auf 2,00 RM festgesetzt. Am 1. November 1946 hatte der Verein 13 Herren und 7 Damen als Mitglieder, Ende 1950 waren es bereits 40.

Der 1. Vorsitzende Willi Beyer wurde vom damaligen Vorsitzenden des Tischtennisverbandes Niedersachsen in Braunschweig zunächst kommissarisch als Kreisfachwart des Kreises Grafschaft Schaumburg eingesetzt und dann ein Jahr später auch von den Vereinsvertretern frei gewählt. Willi Beyer fasste schnellstens alle im Kreisgebiet gegründeten Vereine organisatorisch zusammen und setzte die ersten Punktspielrunden an. Dadurch nahm der gesamte Spielbetrieb in unserer Sportart sprunghaft zu, vor allem auch in Hessisch Oldendorf, wo schon bald 5 Spieltische zur Verfügung standen.

Die ersten Kreismeisterschaften nach dem Kriege wurden am 7. März 1948 in Deckbergen -damals eine Hochburg im Tischtennis- ausgetragen, wobei die Oldendorfer Blau-Weißen bei den Damen und Herren gleichermaßen erfolgreich waren.

Zu den ersten Wettkampfpartnern zählten im Jahre 1948 die Vereine aus Rinteln, Bückeburg, Stadthagen, Fischbeck, Deckbergen und Pötzen.

Da das Tischtennis neben dem Fußball die einzige in Hessisch Oldendorf in den ersten Nachkriegsjahren betriebene Sportart war, drängte bald auch die Jugend in den Verein. Bereits im Jahre 1949 konnte sich der Verein einer starken und zahlenmäßig großen Jugend-Abteilung erfreuen.

Die ersten vom TTVN ausgestellten Spielerausweise vom 17.08.1949 erhielten innerhalb des TTC Blau-Weiß:
Kurt Brandes, Fritz Kölling, Heinrich Kölling, Konrad Hormuth, Wolfgang Langer und Günter Nieblich.

Von den Genannten ist heute noch Heinrich „Heiner“ Kölling aktives Mitglied und somit dem Verein –abgesehen von kurzen beruflich bedingten Unterbrechungen- über 57 Jahre treu geblieben. Den „beiden Köllings“ hat der Verein wegen ihres persönlichen und sportlichen Einsatzes viel zu verdanken. Sie haben bei unzähligen sportlichen Wettkämpfen innerhalb und außerhalb unseres Kreisgebietes oft erfolgreich die Farben des TTC Blau-Weiss vertreten. Über 25 Jahre haben sie allein das Leistungsniveau der 1. Herren-Mannschaft geprägt. Zusammen mit anderen nachgerückten Aktiven haben sie dazu beigetragen, dass der TTC Blau-Weiß lange Jahre in der 2. Verbandsliga Niedersachsen sportlich ein gewichtiges Wort mitreden konnte.

Umzugsbedingt wechselte Heinrich Kölling den Verein und spielte weitere 10 Jahre beim SV RW Bentfeld. Nun hört Heiner auf und sagt:
„Das war´s, 60 Jahre TTC Blauweiß und die letzten 10 Jahre SV RW Bentfeld = insgesamt 70 Jahre TT ohne Pause“.

Hier geht es zum Bericht

Eine Rückblende in die Damen-Abteilung der Nachkriegszeit -zu den ersten weiblichen Mitgliedern nach dem Kriege zählten:
Luise Beyer, Lina Henze, Erna Kaiser, Ursel Rügge, Lisa Bruns, Inge Baum, Anneliese Amelung, Lisa Ladage

Zu ihnen kamen in den Jahren immer weibliche Nachwuchstalente, so dass es dem TTC Blau-Weiß über 50 Jahre immer möglich war, zwei Damen-Mannschaften aufzustellen und an den Wettkämpfen teilnehmen zu lassen.

Die Fünfziger Jahre waren im Verein vornehmlich durch die Jugend geprägt, die dem Tischtennissport viel Zeit und Einsatz opferte, mit dem Sport und durch den Sport aber auch viel erlebte unter den Bedingungen des Aufbaus in Stadt und Staat.

Nach außen trat der Verein 1956 mit einer Jubiläumswoche aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens in Erscheinung. Damals gab es als sportlichen Höhepunkt das Zweier-Mannschafts-Turnier, welches mehrmals von Angehörigen des Westdeutschen Tischtennisverbandes gewonnen wurde. Gespielt wurde im großen Saal des Schützenhauses am Barksener Weg.

Schon bald nach der Fertigstellung der ersten Turnhalle in Hessisch Oldendorf 1958 erhielt der TTC Blau-Weiß Gelegenheit, dort unter besseren Bedingungen als im „Schützenhaus“ seinen Spielbetrieb zu intensivieren.

In der damals neuen „Turnhalle an der Mittelschule“ wurden nicht nur die Trainings- und Wettkampfabende durchgeführt, sondern an 9 Tischen alljährlich im Mai -bis zum Jahre 1966- das beliebte „Baxmann-Wanderpokal-Turnier“ in mehreren Leistungsklassen für Herren, Damen, Jugendliche und Schüler – offen für den TTVN und WTTV ausgerichtet.

In den Sechziger Jahren spielte die 1. Herrenmannschaft des TTC Blau-Weiss ständig in der 2. Verbandsliga, bis sie 1969 nach dem Abgang zweier Stammspieler in die 1. Bezirksliga zurückgehen musste. Rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum 1971 gelang es der Mannschaft, in der Aufstellung
Heinrich Kölling, Günter Cordemann, Willi Kerkmann, Fritz Kölling, Heinrich Vette, Franz Kanz und Horst Seeland
die Meisterschaft zu erringen und wieder aufzusteigen.

In dieser Mannschaft standen übrigens zwei Spieler, die bis 1968 mehrmals den Kreismeister-Titel nach Hessisch Oldendorf holen konnten: Heinrich Kölling (fünfmal) und Willi Kerkmann (einmal).

Die erste Damenmannschaft, die 1968 und 1969 für kurze Zeit den Aufstieg in die Verbandsklasse geschafft hatte, zählte 1971 mit den Stammspielerinnen
Inge Kölling, Jutta Cordemann, Maria Köhler, Liane Beyer und Brigitte Kempf
zu den Spitzenteams der Bezirksliga.

Die Jubiläumswoche vom 24. April bis 1. Mai 1971 brachte zahlreiche interessante Veranstaltungen: Vereinsvergleichskämpfe mit befreundeten Vereinen, Jubiläumsspiele aller Schüler-, Jugend-, Damen- und Herrenmannschaften, die Vereins- und Stadtmeisterschaften, ein Schüler-Kreisauswahlspiel und als sportlichen Höhepunkt die mehr als zweistündigen Schaukämpfe der deutschen Nationalspieler Bernt Jansen (Hertha BSC Berlin), Hans Micheiloff, Ernst Gomolla, Brigitte Scharmacher und Margot Mahlke (alle VfL Osnabrück).

Zuvor hatte es einen offiziellen Empfang im Rathaus für die Nationalspieler und die Vertreter des TTC Blau-Weiß gegeben, am Abend gab es zum Abschluss der Jubiläumswoche einen großen Ball im Schützenhaus-Saal, zu dem viele Ehrengäste erschienen waren.

Willi Beyer, der -mit einer kurzen Unterbrechung 1955/56- den Verein führte, erhielt für seine Verdienste um den Sport vom Landessportbund Niedersachsen die „Silberne Ehrennadel“ überreicht.

In den 70er Jahren musste der TTC 1973 den Abstieg seiner 1. Herrenmannschaft in die 1. Bezirksliga Hannover hinnehmen, wo sie mehrere Jahre im oberen Tabellendrittel zu finden war.

Die übrigen Mannschaften spielten mit wechselnden Erfolgen in der 2. Bezirksliga bzw. in den Kreisligen.

Etliche Jahre spielte der Verein mit 5 Herrenteams, in der Saison 1981/82 waren es sogar 7 Mannschaften, bis 1989 noch sechs. Die 1. Damenmannschaft spielte in den 70er Jahren ebenfalls durchweg in der Bezirksliga Hannover, das 2. Damenteam in der Kreisliga.

In den 70er Jahren wies die Jugend-Abteilung -nicht zuletzt durch den Erwerb von Übungsleiterlizenzen von Fritz Kölling, Günter Cordemann, Wim ten Asbroek, Maria Köhler, Dieter Müller und Michael Wolters- teilweise knapp 50 Mädchen und Jungen auf. 1976 gab es sogar einen Aufnahmestop. Nachdem es Anfang der 80er Jahre -trotz personeller Ausweitung des Übungsangebotes durch Dieter Tegtmeyer, Dieter Müller, Micheal Wolters und Gerd Wielert- in der Jugend-Abteilung zu einem leichten Rückgang kam, nahm sie mit dem neuen Übungsleiter Thomas Eule seit 1987 einen stetigen Aufschwung. Deshalb konnten auch einige junge Talente erfolgreich in die Seniorenmannschaften „eingebaut“ werden.

Außerhalb der Meisterschaftsrunden führte der TTC Blau-Weiß in all den Jahren zahlreiche Vergleichskämpfe mit befreundeten Vereinen durch. Erwähnt seien u.a. die Begegnungen mit dem SC Bielefeld-Gadderbaum, TTC Hattorf, SC Haaksbergen (Holland), TV Ratzeburg.

An den Sportler-Bällen 1972 bis 1974 in Rohdental hat der TTC initiativ mitgewirkt, weiterhin nahm er an den Auto-Orientierungsfahrten zusammen mit den Mitgliedern vom Tennisverein und VfL (1970 bis 1979), sowie an den Sportvergleichskämpfen mit dem Tennisverein (1975 bis 1979) teil. In den Jahren 1974 bis 1981 beteiligte sich der TTC Blau-Weiß als Verein aktiv am Karnevalsgeschehen der Stadt, insbesondere durch Teilnahme am Sonntagsumzug des OCC mit einem Motivwagen.

Mitglieder des Clubs haben sich immer wieder auch außerhalb des eigenen Vereins und auf anderen Ebenen für den Sport eingesetzt.

Als nach der Kreisreform 1977 auch der Land- und Sportkreis Grafschaft Schaumburg aufgelöst wurde, gehörten vier Oldendorfer dem Kreisvorstand an: der Kreisvorsitzende Fritz Kölling (seit 1975), Schatzmeister Wim ten Asbroek, Damenwart Dieter Tegtmeyer und Schiedsrichterobmann Carl Cordemann. Von 1975 bis 1976 war Heinrich Kölling zudem Kreissportwart. Die gewachsenen und traditionell guten Beziehungen zu den Schaumburger Vereinen sind trotz der geringen Zahl sportlicher Begegnungen vor allem bei den älteren Mitgliedern erhalten geblieben.

Seit 1978 gehören die Hessisch Oldendorfer Tischtennisvereine dem Kreissverband Hameln-Pyrmont an, wo sich die Kreisligamannschaften inzwischen voll integriert haben. In den Kreisvorstand wurden Fritz Kölling (Schriftwart von 1978 bis 1983), Carl Cordemann (Schiedsrichterobmann von 1981 bis 1995) und Thomas Eule (Jugendwart von 1987 bis 1991) aufgenommen.

Nach Fertigstellung der Kreissporthalle in der Henningstraße beschloss der TTC-Vorstand im Januar 1978 wegen der umfangreichen Nutzungszeiten (drei Abende und bei Bedarf am Wochenende) in der städtischen Sporthalle am Schulzentrum Mühlenbachstraße zu bleiben.

Verbesserungsfähig waren dort allerdings die Hallenbeleuchtung sowie die Beheizung im Winter, außerdem fehlte ein Sonnenschutz. Erbeten und zugestanden wurden dem TTC in der Kreissporthalle lediglich die Belegung der Gymnastikhalle am Freitagabend, wo an zwei Tischen etliche Jahre Punktspiele ausgetragen wurden.

Von den sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins zeugen die unzähligen Urkunden, Plaketten, Fotos und Schriften, die nur teilweise und unvollkommen für diese Schrift ausgewertet werden konnten. Könnte man sie alle auswerten, sie würden Vereinsgeschichte dokumentieren und darüber hinaus einen kleinen zeitgeschichtlichen Einblick in das Leben und den Wandel unserer Stadt Hessisch Oldendorf geben.

Sein 50-jähriges Bestehen feierte der TTC Blau-Weiß vom 30. Mai bis 17.Juni 1981 ganz groß. Mit der Rekordteilnehmerzahl von 165 Aktiven war die 10. Stadtmeisterschaft ein gelungener Auftakt der zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen. Schüler und Jugendliche, Damen- und Herrenmannschaften führten Freundschaftsvergleiche mit Vereinen der näheren Umgebung durch -noch dominierten die Vereine aus dem Schaumburger Land neben den Vereinen aus dem Hamelner Raum und dem (neuen) Stadtbereich. Neben dem Sport kam die Geselligkeit nicht zu kurz.

Am 13. Juni 1981 fand ein großer Jubiläumsball in Verbindung mit dem Kreistischtennisball in der gut besetzten neuen Stadthalle statt. Nach dem bereits fünften Mixed-Turnier mit dem SV Hastenbeck gab es noch einen Leckerbissen für die TT-Interessierten aus Nah und Fern, denn:

Erstmals live in der Region trat der französische Weltmeister Jacques Secretin mit seinen Partnern Vincent Purkart und Claude Bergeret in der hiesigen Kreissporthalle auf, die mit 1268 gezählten Zuschauern einen bislang nicht übertroffenen Besucherrekord verzeichnete. Alle waren von dem artistischen Show-Programm der Franzosen sowie von den deutschen Bundesliga-Spielern Achim Beck (Hannover) und Ruth Budde-Radke (TV Rinteln) begeistert.

Vorsitzender Willi Beyer eröffnete mit Freude und Stolz das abschließende kleine Bankett im Hotel Heitz.

In der Jahreshauptversammlung am 31. März 1983 ging nach 36 Jahren Vorsitz die Aera Willi Beyer zu Ende. Er wurde für seine umfassenden Verdienste für den Verein und TT-Sport zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Heinrich Kölling übernahm für vier Jahre den Vorsitz, der Vorstand wurde in mehreren Ämtern umbesetzt.

1984 wurde dem Verein nach einer Satzungsänderung die Gemeinnützigkeit zuerkannt. 1985 übernahm Henning Brandes aus Bad Münder das Jugendtraining mit gutem Erfolg.

Am 27. März 1987 übernimmt Fritz Kölling von seinem Bruder den Vorsitz im Verein, der seine Mitgliederzahl inzwischen auf 120 gesteigert hat.

Der Vorstand wird weiterhin verjüngt, die Jugend-Abteilung erfährt unter dem neuen Übungsleiter Thomas Eule aus Bad Münder einen weiteren Aufschwung.

Am 16./17. April 1988 richtete der TTC Blau-Weiß die 17. TT-Stadtmeisterschaften erstmals in der Kreissporthalle in der Henningstraße aus.

Unter der Gesamtleitung von Thomas Eule fanden am 24./25. Juni 1989 die 1. Niedersächsischen Einzelmeisterschaften der Schüler C in der Kreissporthalle Hessisch Oldendorf statt. An den ersten landesweiten Titelkämpfen der 80 besten rund 10-jährigen Aktiven aus allen 4 Bezirken Niedersachsens unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinrich Beißner nahmen u.a. auch teil:
Lars Hielscher (damals TTC Bredenbeck) und die Wenzel-Zwillinge Melanie und Yvonne vom TSV Steinbergen.

1990 beendet die 4. Herrenmannschaft -weit und breit besser bekannt als die „Bommis“- nach 25-jähriger nahezu unveränderter Zusammensetzung ihre aktive Laufbahn.

Nach der Wiedervereinigung  im Herbst 1990 berieten im Rahmen des Aufbaus einer Städtepartnerschaft zwischen Hessisch Oldendorf  und der brandenburgerischen Kleinstadt Gransee (60 km nördlich von Berlin) insbesondere Vorstandsmitglied Carl Cordemann und der Vorsitzende des Post SV Gransee, Peter Gogol, über die Aufnahme von freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Vereinen.

Eine Delegation der Brandenburger weilte noch Mitte Dezember 1990 an der Weser. In den folgenden Jahren kam es abwechselnd zu Sportler-Besuchen in Gransee (1992 und 1994) und Hessisch Oldendorf, wobei sich auf Seiten des TTC Vorsitzender Fritz Kölling und Hinrich Vette besonders engagierten. Den Granseern konnte mit nicht mehr benötigten Tischen beim Ausbau ihrer TT-Abteilung geholfen werden.

Die sportlichen Vergleichskämpfe wurden begleitet von herzlichen zwischenmenschlichen Kontakten. Nach dem Tod von Fritz Kölling wurden die offiziellen Besuche ab 1995 zwischen dem TTC Blau-Weiß und dem inzwischen eigenständigen TTC Gransee leider nicht fortgesetzt.

Zuletzt nahmen einige Sportfreunde aus Gransee an der Jahreshauptversammlung im April 1996 teil.

In der Meisterschaftssaison 1990/91 gibt es in allen Herrenmannschaften viel Bewegung und neue Aktivitäten durch Neuzugänge. Einsatz von Jugendlichen, Reaktivierungen und Umformierungen. Im Jubiläumsjahr 1991 nahmen 10 TTC-Mannschaften am Punktspielbetrieb teil: 5 Herren-Mannschaften, 2 Damen-Mannschaften, 3 Jugend-Mannschaften.

Das Programm zum 60-jährigen Vereinsjubiläum 1991 begann mit einem Festakt in der Jahreshauptversammlung am 18. April 1991 im Restaurant Baxmann. Vorsitzender Fritz Kölling konnte u.a. als Ehrengäste den Bezirksvorsitzenden Heinz Krömer, den Kreisvorsitzenden Bruno Klenke, das Gründungsmitglied Helmut Otto sowie den Ehrenvorsitzenden Willi Beyer begrüßen. Ortsbürgermeister Friedrich-Wilhelm Diers überbrachte die Glückwünsche der Stadt Hessisch Oldendorf.

An insgesamt 13 Tagen fanden Einzelveranstaltungen statt, u.a. ein Senioren-Mannschaftsturnier, ein TTC-Familientag, Turniere der Damen- und Herrenmannschaften mit befreundeten Vereinen, die 20. TT-Stadtmeisterschaften, ein Jugendturnier um den Baxmann-Cup in der Kreissporthalle sowie das 15. Mixed-Turnier mit dem SV Hastenbeck.

Am 11. Mai 1991 fand als große Abschlussveranstaltung des Jubiläums eine „River-Boat-Shuffle“ in Verbindung mit dem Kreis-TT-Ball mit der Weißen Flotte auf der Weser statt.

Vom 27. bis 29. Dezember 1993 richtete der TTC Blau-Weiß den „TTVN-Grand-Prix“ auf Vermittlung durch TTVN-Jugendwart Thomas Eule unter der Leitung von Sportwart Rainer Kaul in der Kreissporthalle aus. Teilnehmer waren National- und Ländermannschaften der Altersklasse Jugend und Schüler A aus Belgien, Luxemburg, Österreich I und II, Wales, Ile de France, Norddeutscher TTV, Westdeutscher TTV, Niedersachsen und Thüringen. Die 10 Mannschaften weilten mit insgesamt 128 Spielern und Betreuern drei Tage lang in unserer Stadt.

Am 9. Februar 1995 erschreckte alle TT-Freunde und darüber hinaus unsere kleine Stadt die Nachricht vom plötzlichen, unerwarteten Tod des TTC-Vorsitzenden Fritz Kölling, der gerade seinen 60. Geburtstag gefeiert hatte.

Zum Gedächtnis an Fritz Kölling und seine Verdienste um den TTC beschloss der Vorstand die alljährliche Verleihung eines Wanderpokals. Der Empfänger bzw. die Empfängerin des „Fritz-Kölling-Gedächtnis-Pokals“ soll für seine/ihre sportlichen Erfolge sowie seine/ihre vereinsdienlichen Aktivitäten geehrt werden.

Die Verleihung des Pokals erfolgt nach Vorstandsbeschluss in der Jahreshauptversammlung. Die „Gewinner“ des Pokals sind hier aufgeführt.

Im Vorfeld der TT-Europa-Meisterschaften 2000 in Bremen engagierte sich der TTC Blau-Weiß unter Leitung seines Jugendwartes Frank Schymitzek mit der Durchführung von Mini-Meisterschaften, einem zehnwöchigen TT-Schnupperkurs für interessierte Kids von 8 bis 13 Jahren sowie einem Wettkampf zum Sportabzeichen. DTTB Präsident Hans Gieseke zeichnete per 16. März 2000 den TTC Blau-Weiß mit dem offiziellen Zertifikat als „EM-Verein“ aus.

Als der TT-Weltverband ITTF eine für viele geradezu „revolutionäre“ Änderung der Zählweise beschloss, die zum 1. August 2001 in allen Landesverbänden verbindlich wurde, gab es an der Basis reichlich Wirbel und Widerstand. Weder Aktive noch Funktionäre wussten, wie sich das neue Regelwerk auswirken würde.

Nach etlichen Anpassungsproblemen haben sich inzwischen die TT-Sportler daran gewöhnt, dass der Ball auf 40 mm vergrößert wurde und dass nur noch bis zum 11. Gewinnpunkt gespielt wird, der Aufschlag nun grundsätzlich nach zwei Punkten wechselt und in den Mannschaftswettbewerben alle Spiele über drei Gewinnsätze gehen.

Zum 70-jährigen Jubiläum im Jahre 2001 hatte der TTC Blau-Weiß am 10. August 2001 zu einer Grillparty in das Tennisheim am Güterbahnhof eingeladen. Vorsitzender Dieter Tegtmeyer würdigte das Engagement und fortwährende Interesse des Ehrenvorsitzenden Willi Beyer, der aus Anlass des Jubiläums eine großzügige Spende von 1500 DM für die Jugendarbeit machte.

Zu den Gratulanten gehörten Vertreter des TT-Kreisverbandes, des KSB Hameln-Pyrmont, die Vorsitzenden mehrerer Hessisch Oldendorfer Vereine und der Sparkasse Weserbergland sowie der stellvertretende Bürgermeister Werner Buchmeier und der stellvertretende Ortsbürgermeister Carl Cordemann.

Die im Spätsommer 2000 auf Vorschlag vom TTC-Gerätewart und TV-Platzwart Gerhard Söffker eingeführten gemeinsamen Grillabende am Tennisheim am Güterbahnhof wurden bei abwechselnder Ausrichtung der TTC und TV in den Jahren 2002 bis 2005 fortgesetzt.

In den Jahren 1977 bis 2000 kam es auf Initiative von Vorstandsmitglied Carl Cordemann und der TT-Abteilungsleiterin Ingrid Meyer zu insgesamt 20 Mixed-Turnieren zwischen dem TTC Blau-Weiß und dem SV Hastenbeck. Üblicherweise stellten die Oldendorfer mehr Herren, die Hastenbecker mehr Damen bei den Freundschaftsturnieren. Bis zu 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zu Beginn der Veranstaltung einander zugelost, so dass es immer neue und interessante Mixeds gab. Nach den Endspielen wurde immer kräftig und lange gefeiert, beim SV Hastenbeck immer im eigenen Vereinsheim, worum sie manchmal ein wenig beneidet wurden.

Eine Zäsur im Vereinsleben des TTC Blau-Weiß ergab sich durch den Verkauf Ende 2001 und späteren Abriss der städtischen Sporthalle am Schulzentrum in der Mühlenbachstraße. Der TTC war über 40 Jahre – neben dem Schulsport von Grund-, Haupt- und Realschule – Hauptnutzer der ersten nach dem 2. Weltkrieg in Hessisch Oldendorf errichteten sog. Turnhalle. Wurde ihm doch die Nutzung am Dienstag, Donnerstag, Freitag und bei Bedarf auch am Wochenende zugestanden, auch wenn kontinuierlich zweimal im Jahr die voraussichtliche Belegung durch Meisterschaftsspiele bei der Stadtverwaltung beantragt werden musste.

Lediglich im Dezember 2000 schied die 1. Mannschaft des TTC Blau-Weiß als Gastgeber eines Kreispokalspiels kampflos aus, da die Sporthalle überraschend schon donnerstags für eine Leistungsschau von Kaninchen in Anspruch genommen wurde und eine „Parallelnutzung“ nicht möglich war.

Rückblickend lässt sich feststellen, dass der TTC Blau-Weiß über 40 Jahre für die Stadt ein beständiger, angenehmer und ordentlicher Hallennutzer des Vereinssports war – Sachbeschädigungen oder gar Vandalismus sind nicht bekannt geworden.

Die Stadt Hessisch Oldendorf ging offenbar davon aus, dass die alte Sporthalle an der Mühlenbachstraße sowohl für den Grundschul- als auch für den Vereinssport entbehrlich wird, wenn die neue vom VfL Hessisch Oldendorf als Bauherr errichtete Sporthalle (Am Rosenbusch) in Betrieb genommen wird.

Der Landkreis als Schulträger für den Schulsport der angrenzenden Hauptschule mit Orientierungsstufe sowie der Realschule wollte ursprünglich die von der Stadt erworbene Halle sanieren und umbauen, ließ sie aber aufgrund der festgestellten Baumängel kurze Zeit später abreißen.

In der Rückserie 2001/2002 konnte der TTC die Halle noch wie gewohnt nutzen. Das letzte Punktspiel in der Sporthalle Mühlenbachstraße trug am 6. April 2002 die 3. Herrenmannschaft gegen den TSV Fuhlen aus.

Nach einem kurzen Provisorium in der Kreissporthalle wechselte der TTC Blau-Weiß ab der Herbstserie 2002 in die neue moderne -für 2,4 Millionen Euro erbaute und zu mehr als 90 % mit öffenlichen Mitteln geförderte- Sporthalle im Neubaugebiet am Nordrand der Kernstadt. Die Spielbedingungen in der zur Verfügung stehenden Hallenhälfte sind gut, aber die -im Vergleich zu den jahrzehntelangen Nutzungszeiten in der Halle Mühlenbachstraße- stark reduzierte Belegungszeit (nur Mittwochs von 18 – 22 Uhr, bei Bedarf ist auf Antrag eine Nutzung freitags und auch am Wochenende möglich) hat dem Vorstand und den terminplanenden Mannschaftsführern schon erhebliche Kopfschmerzen bereitet.

Mit dem gastgebenden VfL Hessisch Oldendorf, der seine Halle für sein umfangreiches Sportangebot in zahlreichen Abteilungen über den Handball hinaus weitestgehend selbst benötigt, ist mittlerweile -nicht zuletzt dank des engagierten VfL-Vorsitzenden Walter Eikmeier- ein gutes Einvernehmen erzielt worden.

Ende Januar 2003 starb der Ehrenvorsitzende Wille Beyer, seit 1971 Träger der LSB-Ehrennadel, der dem Verein kurz nach seiner Gründung 1932 beigetreten und von 1946 bis 1983 36 Jahre lang sein Vorsitzender war. 2002 hatte ihn die TTC-Jahreshauptversammlung mit dem Fritz-Kölling-Gedächtnispokal geehrt.

Eine lange, noch fortgeführte Tradition haben die Skat- und Knobelturniere des TTC Blau-Weiß, die offenbar in den 1960er Jahren begannen. Sie hatten jahrelang einen festen Termin am Dienstag vor dem Buß- und Bettag im November. Dann wurde im Vereinslokal oder in einer anderen Gastwirtschaft von Aktiven und Passiven des TTC geknobelt und um Skatpunkte gereizt. Viele attraktive Preise gingen an die Gewinner des Abends.

Wenn die vorliegende Aufzeichnung richtig ist, wurde (zumindest) das Skatturnier am 21. November 1989 zum 28. Male durchgeführt. Fortgeschrieben heißt das: Am 29. Dezember 2005 fand in der Pizzeria Pierrot bei Salvatore Porcu bereits das 44. Skat- bzw. Knobelturnier statt.

Der alljährliche Bericht des Kassenwartes Hinrich Vette enthält regelmäßig den Hinweis, dass die Mitgliederzahl des TTC Blau-Weiß sich in den letzten Jahren um die 100 „eingependelt“ hat und dass das statistische Durchschnittsalter bei Aktiven und Passiven überdurchschnittlich hoch erscheint.

Aber nehmen wir das Positive auf – in den letzten Jahreshauptversammlungen konnten 6 Mitglieder für 50-jährige Vereinstreue geehrt werden:

Inge und Heinrich Kölling (am 19. Mai 2000)
Reinhard „Bubi“ Smolka (am 03. Mai 2002)
Wilhelm Schwone (am 16. Mai 2003)
Heinrich Vette (am 21. April 2005) und
Carl Cordemann (am 04. Mai 2006)

Im Jubiläumsjahr 2006 hat der TTC Blau-Weiß rund 100 Mitglieder. Er nimmt mit vier Herren-, zwei Damen- und drei Jugendmannschaften an Mannschaftswettbewerben im Kreis Hameln-Pyrmont und Bezirk Hannover teil.

Das „Aushängeschild“ hat in den vergangenen 25 Jahren fast ausschließlich in der 1. Bezirksklasse oder 1. Bezirksliga Hannover gespielt. In der Saison 2001/2002 spielte das Team um Mannschaftsführer Hinrich Vette in der Bezirksoberliga, in der Rückserie 2005/2006 konnte der sofortige Wiederaufstieg in die Bezirksliga geschafft werden.

Aus Anlass seines 75-jährigen Bestehens richtete der TTC Blau-Weiß vom 28. bis 30. April die 35. TT-Stadtmeisterschaften in der VfL-Halle am Rosenbusch aus und beschloss in seiner Jahreshauptversammlung am 4. Mai 2006, am 9. September 2006 einen Jubiläumstag mit Festakt durchzuführen.

Fortsetzung folgt …